Die Vorteile einer Schlichtung

Die Schlichtung ist eine moderne Alternative zum Gang vor Gericht. Statt einen Konflikt öffentlich auszutragen, wird bei der Schlichtung neutral vermittelt. Hier finden Sie alle Vorteile auf einen Blick.

Schneller, moderner Prozess

Ein Gerichtsverfahren kann sich gut und gerne über mehrere Monate hinziehen. Die Schlichtung ist meist innerhalb von zwei Wochen beendet.

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Keine Gerichts- und Anwaltskosten

Eine Schlichtung kostet nur 149 Euro (bzw. 5 % des Streitwerts im Arbeitsrecht).* Für die meisten Rechtsschutzversicherten ist die Schlichtung kostenlos und ohne Selbstbeteiligung.

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Keine Konfrontation -
kein Stress

Haben Sie keine Angst vor der Konfrontation mit Ihrem Gegenüber! Die neutralen Schlichter vermitteln zwischen Ihnen und Ihrem Gegner.

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Die Schlichtung spart Zeit

Wenn Sie einen Konflikt vor Gericht lösen möchten, müssen Sie sich in der Regel darauf einstellen, dass dies mehrere Monate in Anspruch nehmen kann. Einer Erhebung des Statistischen Bundesamts zufolge dauerte das durchschnittliche Verfahren vor Zivilgerichten im Jahr 2016 etwa fünf Monate. Bei Verwaltungsgerichten ist mit einer Dauer von rund 10 Monaten zu rechnen. Die 2016 vor dem Sozialgericht abgeschlossenen Klageverfahren dauerten im Durchschnitt sogar über zwei Jahre.

Wenn Sie sich für eine Schlichtung entscheiden, sparen Sie hingegen viel Zeit. Sie müssen keine langen Wartezeiten bis zum nächsten Gerichtstermin in Kauf nehmen. Stattdessen bemühen sich die Schlichter der Deutschen Schlichtungsstelle darum, Ihren Konflikt innerhalb von nur zwei Wochen zu lösen. Vor allem durch die einfache Kommunikation per Telefon und E-Mail kann ein schnelles und effizientes Verfahren gewährleistet werden.

Die Schlichtung spart Geld

Wussten Sie, dass die Prozesskosten bei einem Streitwert in Höhe von 1.500 bis 2.000 Euro bereits rund 1.500 Euro betragen können? Wenn Sie dieses Risiko nicht eingehen möchten, dann ist die Schlichtung die beste Alternative.

Während ein Gerichtsverfahren durch unvorhergesehene Kosten – wie etwa Fahrtkosten für den Anwalt, die Dokumentenpauschale oder die Terminsgebühr – schnell sehr kostspielig werden kann, zahlen Sie für die Schlichtung lediglich einen Pauschalbetrag von 149 Euro. Eine Ausnahme stellen Fälle aus dem Arbeitsrecht dar, bei denen die Deutsche Schlichtungsstelle 5 % des Streitwerts berechnet (mindestens aber 149 Euro). Versteckte Kosten gibt es bei einer Schlichtung nicht.

Wenn Sie rechtsschutzversichert sind, übernimmt Ihre Versicherung die Kosten für die Schlichtung, wenn diese in Ihrer jeweiligen Police inbegriffen ist.

Die Schlichtung schont die Nerven

Obwohl sie im Recht sind, schrecken viele Menschen davor zurück, dieses durchzusetzen. Einer der häufigsten Gründe dafür ist die Angst vor der Konfrontation mit dem Gegenüber – sei es der ehemalige Chef, der Ex-Partner oder der Vermieter. Wenn Sie sich für das Verfahren der Deutschen Schlichtungsstelle entscheiden, können Sie sich entspannt zurücklehnen, denn die Kommunikation übernehmen die unabhängigen Streitmittler.

Sie müssen lediglich einen Schlichtungsantrag stellen, in dem Sie alle Details zur Situation und Zielsetzung darlegen. Die Schlichter informieren daraufhin Ihr Gegenüber und bitten um Stellungnahme. Schließlich wird die Rechtslage untersucht und es wird versucht, eine gütliche Einigung zu erzielen. Gelingt dies nicht, erhalten Sie und Ihr Gegner einen Schlichtungsvorschlag. Sind Sie damit nicht zufrieden, bleibt Ihnen noch immer der Gang vor Gericht.

*Eine Schlichtung kostet pauschal 149 Euro.
Eine Ausnahme stellen Fälle aus dem Arbeitsrecht dar:
Hier liegen die Kosten bei 5 % des Streitwerts, mindestens aber bei 149 Euro.