Was ist eine Schlichtung?

Die Schlichtung ist die schnelle und kosteneffiziente Alternative zum Gerichtsverfahren. Neutrale Schlichter analysieren Ihr Problem und kontaktieren für Sie Ihren Antragsgegner. Danach prüfen sie die Rechtslage und erarbeiten einen Schlichtungsvorschlag. Akzeptieren beide Parteien den Schlichterspruch, ist dieser rechtsverbindlich.

Mit 149 Euro ist die Schlichtung deutlich günstiger als der Gang vor Gericht. Den meisten Rechtsschutzversicherten steht der Service kostenlos zur Verfügung - ohne Selbstbeteiligung. Wenden Sie sich einfach an Ihre Versicherung, wenn Sie eine Schlichtung beantragen möchten.

Schneller, moderner Prozess

Ein Gerichtsverfahren kann sich gut und gerne über mehrere Monate hinziehen. Die Schlichtung ist meist innerhalb von zwei Wochen beendet.

Keine Gerichts- und Anwaltskosten

Eine Schlichtung kostet nur 149 Euro (bzw. 5% des Streitwerts im Arbeitsrecht)**. Für Rechtsschutzversicherte ist die Schlichtung kostenlos und ohne Selbstbeteiligung.

Keine Konfrontation -
kein Stress

Haben Sie keine Angst vor der Konfrontation mit Ihrem Gegenüber! Die neutralen Schlichter vermitteln zwischen Ihnen und Ihrem Gegner.

Über uns

Die Deutsche Schlichtungsstelle dient der außergerichtlichen Beilegung von Streitfragen aller Art. Sie wurde in einem formalen Zulassungsverfahren anerkannt und ist eine vom Präsidenten des Oberlandesgerichts München anerkannte Gütestelle nach dem Bayerischen Schlichtungsgesetz. Die Deutsche Schlichtungsstelle gibt Ratsuchenden die Möglichkeit, Konflikte schnell, effektiv und ohne großen Aufwand zu lösen. Durch den Verzicht auf ein Gerichtsverfahren können Antragsteller nicht nur Geld, sondern auch Zeit sparen.

Was wird geschlichtet?

Die Schlichtung eignet sich bei vielen Konflikten. Geschlichtet werden können grundsätzlich Streitigkeiten aller Art, die dem deutschen Recht unterliegen. Dabei kann es sich um Fälle aus dem Nachbarrecht, Mietrecht, Arbeitsrecht und vielen weiteren Bereichen handeln. Mehr erfahren

Was sind die Vorteile?

Der Gang zum Anwalt ist nicht nur teuer, sondern auch zeitaufwendig. Während ein Gerichtsverfahren sich über mehrere Monate hinziehen kann, streben die Schlichter eine unbürokratische Einigung innerhalb weniger Tage an. Mehr erfahren

Was kostet die Schlichtung?

Die Schlichtung kostet pauschal 149 Euro. Bei arbeitsrechtlichen Fällen werden 5 % des Streitwerts berechnet.** Für die meisten Rechtsschutzversicherten ist die Schlichtung kostenlos. Weitere Informationen können Sie der Kostenordnung entnehmen: Mehr erfahren

So läuft die Schlichtung ab

Schlichtungsantrag
stellen

Wenn Sie rechtsschutzversichert sind, sollten Sie zunächst Ihre Versicherung von Ihrem Wunsch nach einer Schlichtung informieren. Diese leitet daraufhin alles in die Wege.

Haben Sie keine Rechtsschutzversicherung, können Sie Ihren Antrag telefonisch unter 0911 376569-9650 oder über das Online-Formular stellen und Ihren Fall von den Schlichtern prüfen lassen.

Die Schlichter bearbeiten
Ihren Fall

Die Schlichter informieren Ihren Antragsgegner und beginnen mit der Bearbeitung Ihres Falls. Telefonate mit Ihnen und Ihrem Gegenüber erlauben den Schlichtern, sich einen objektiven Eindruck von der Sachlage zu verschaffen. Anschließend wird die Rechtslage genau geprüft.

Sie erhalten Ihren
Schlichtungsvorschlag

Kommt es nicht zu einer vorherigen Einigung zwischen Ihnen und Ihrem Gegenüber, erhalten Sie einen Schlichtungsvorschlag. Wird dieser von beiden Parteien akzeptiert, ist er rechtsverbindlich. Entscheiden Sie sich gegen den Schlichtungsvorschlag, können Sie noch immer den Weg eines konventionellen Gerichtsverfahrens beschreiten.

*Für Rechtsschutzversicherte kostenfrei, wenn die jeweilige individuelle Police die
außergerichtliche Streitbeilegung abdeckt.

**Eine Schlichtung kostet pauschal 149 Euro. Eine Ausnahme stellen Fälle aus dem Arbeitsrecht dar: Hier liegen die Kosten bei 5 % des Streitwerts, mindestens aber bei 149 Euro.

„Die Schlichtung spart vor allem Zeit und Nerven.“

Dr. Jannis Konstas, Schlichter und Rechtsanwalt

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